Die Tuina-Massage ist eine bewährte Massagetechnik der Chinesischen Medizin – und weit mehr als eine Massage: Sie verbindet Elemente der Akupressur und der Chiropraktik.
Tiefer als eine herkömmliche Massage
Mit verschiedenen Grifftechniken erreichen unsere Therapeutinnen und Therapeuten Haut, Muskeln, Knochen und Sehnen. Gelenke und Muskeln werden sanft gedehnt und mobilisiert. Über die gezielte Behandlung der Meridianpunkte lösen sie zudem Blockaden im Energiefluss.
Der Name beschreibt die Grifftechniken: «Tui» heisst Schieben, «Na» Greifen, «An» Drücken und «Mo» Streichen.
Die Basisgriffe
Je nach Beschwerde wählen unsere Therapeutinnen und Therapeuten aus fast 400 Griffen die passende Technik. Gearbeitet wird ausschliesslich mit den Händen – mit Fingern, Ballen, Handflächen, Handwurzeln und viel Fingerspitzengefühl. Grundlage aller Griffe sind vier Techniken:
Greifen
Bei stark verspannter Muskulatur werden Muskelstränge gezielt berührt, bewegt und kurz angehoben – in angepasster Intensität und bei Schmerzen besonders vorsichtig.
Kneten
Kneten erreicht tiefe Schichten von Muskulatur und Bindegewebe. Das kann kurz etwas schmerzhaft sein, löst aber Verhärtungen. Bewährt bei Verspannungen, Krämpfen, Schwellungen und Verdauungsbeschwerden.
Torsion
Eine sanfte, entspannende Technik vor allem an Armen und Beinen. Wir setzen sie oft bei starken Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit oder Verklebungen des Bindegewebes ein.
Schütteln
Leichtes Schütteln lockert Arme und Beine und fördert die Beweglichkeit der Gelenke – wertvoll bei Steifheit, Krämpfen sowie Schulter- und Rückenschmerzen.
Bei Beschwerden des Bewegungsapparats
Die Tuina-Massage hat sich auch bei chronischen und hartnäckigen Beschwerden bewährt, zum Beispiel bei:
- Verspannungen
- Nacken- und Rückenschmerzen
- Kopfschmerzen und Migräne
- Schulterschmerzen
- Kieferproblemen
- Gelenkproblemen
Auch nach Operationen oder Sportverletzungen kann sie die Rehabilitation unterstützen.
Wenn Schmerzen blockieren
Aus chinesischer Sicht beruht Schmerz vor allem auf einer Blockade von Qi oder Blut – ausgelöst durch Kälte, Hitze oder Schleim. Mit Bewegungs- und Mobilisationstechniken lockern wir feste oder starre Strukturen sanft, damit die Energie wieder fliessen kann.
Damit die Wirkung noch besser ist, kombinieren wir die Tuina-Massage mit anderen Methoden wie Akupunktur und Schröpfen.
Patientengeschichte
Bei der anschliessenden Tuina-Massage lockerte mein Therapeut meine Muskeln und Gelenke, um meine Beweglichkeit zu verbessern.
Aus «Und ich dachte immer, rheumatische Gelenkprobleme haben nur ältere Leute.»
Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele
Viele Patientinnen und Patienten schätzen die Tuina-Massage als kleine Auszeit vom Alltag. Nach Auffassung der TCM kann sie unter anderem:
- Yin und Yang harmonisieren
- Funktionskreise und Organe ausgleichen und stärken
- den Fluss der Lebenskraft Qi stärken
- Schadstoffe ausleiten und den Lymphfluss verbessern
- das Immunsystem stärken
- die körperliche und geistige Belastbarkeit steigern
- das vegetative Nervensystem harmonisieren
- den Stoffwechsel anregen
Deshalb setzen wir sie nicht nur bei Beschwerden des Bewegungsapparats ein, sondern etwa auch bei Asthma, Hyperaktivität bei Kindern, Verdauungsproblemen und Verstopfung, Migräne, Menstruations- und Frauenbeschwerden, unerfülltem Kinderwunsch und Augenerkrankungen.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – telefonisch oder online.
Wir nehmen uns Zeit für das erste Gespräch und sagen Ihnen offen, ob wir Ihnen weiterhelfen können.



