Seit mehr als 3000 Jahren nutzt die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) die Akupunktur. Sie ist die wichtigste Therapiemethode jeder TCM-Behandlung – ob bei körperlichen oder psychischen Beschwerden oder nach einer Verletzung oder Operation.
Wenn die Energie aus dem Gleichgewicht gerät
Nach Auffassung der TCM liegt jeder Krankheit oder Störung ein Ungleichgewicht des Energieflusses im Körper zugrunde. Ungesunde Ernährung, Stress im Beruf oder Privatleben, das Älterwerden oder angeborene Schwachstellen können energetische Blockaden verursachen.
Mit der Akupunktur lassen sich solche Störungen und Blockaden ausgleichen. Über die Akupunkturpunkte erreichen unsere Therapeutinnen und Therapeuten auch Organe und Bereiche, die tief im Inneren des Körpers liegen.
So wirkt die Akupunktur
Das Meridiansystem
Durch den Körper verläuft nach chinesischer Lehre ein Netz aus Leitbahnen, den Meridianen. Darin fliesst die Lebenskraft Qi. Zwölf Hauptmeridiane verlaufen symmetrisch über beide Körperhälften.
Die Akupunkturpunkte
Auf dem Körper liegen mehrere hundert Punkte. Jeder ist einem Organ, einer Körperfunktion, einer Beschwerde oder auch einem Lebensthema zugeordnet.
Die gezielte Reizung
Feine, sterile Nadeln werden auf ausgewählte Punkte gesetzt. Die Reizung soll Blockaden und Stagnationen lösen, damit die Energie wieder fliesst und der Körper in sein natürliches Gleichgewicht zurückfindet.
Die Ruhephase
Während der Behandlung ruhen Sie in einem Ruheraum. Damit sich die Wirkung entfalten kann, bleiben die Nadeln etwa 30 bis 60 Minuten gesetzt.
Kaum spürbare Einstiche
Die Angst vor der Akupunktur ist unbegründet. Die Nadeln sind so fein, dass man den Einstich kaum spürt. Oft stellt sich schon kurz nach dem Setzen der Nadeln ein Wohlgefühl ein, und der Körper entspannt sich.
Der Begriff Akupunktur stammt aus dem Lateinischen: acus heisst Nadel, punctura Stich – also «Therapie mit Nadeln».
Präzision, die Erfahrung braucht
Die Meridiane sind weit verzweigt, mit Ästen, Nebenästen und rund 400 weiteren Akupunkturpunkten. Die präzise Nadelung ist Millimeterarbeit.
Fast alle Therapeutinnen und Therapeuten von TongTu sind chinesische Ärztinnen und Ärzte mit Ausbildung in China. In regelmässigen internen Schulungen geben wir das überlieferte Wissen aus China an das ganze Team weiter.
Patientengeschichte
Wir begannen in der hochkonzentrierten Pollenflugzeit mit drei Akupunktur-Sitzungen pro Woche. Ich war mehr als erstaunt, als ich bereits nach zwei Wochen eine deutliche Verbesserung merkte.
Aus «Zuerst dachte ich, die Pollenzeit ist einfach vorbei»
Wobei sich Akupunktur bewährt hat
Auch in der westlichen Medizin wird die Akupunktur seit Jahren eingesetzt, und zahlreiche Studien zeigen ihren gesundheitsfördernden Einfluss. Weil sich nach TCM hinter fast jeder Beschwerde eine Störung des Energieflusses verbirgt, sind die Anwendungsgebiete vielfältig, zum Beispiel:
- Kopfschmerzen
- Schmerzen an Wirbelsäule und Gelenken
- Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
- Allergien und Asthma
- Schlafstörungen
- Befindlichkeitsstörungen
- Burnout und Erschöpfung
- Psychosomatische Beschwerden
- Beschwerden ohne organischen Befund
- Magen-Darm-Beschwerden
- Neurologische Erkrankungen
- Kinderwunsch
- Geburtsvorbereitung
- Raucherentwöhnung
- Verletzungen
- Unterstützung der Heilung nach Operationen
Die zwölf Hauptmeridiane
Die Meridiane sind über viele Querverbindungen mit allen Organen, Körperfunktionen und sogar mit unseren Gefühlen verbunden. Jeder Hauptmeridian ist einem Organ oder Funktionskreis zugeordnet – wobei «Organ» in der TCM mehr meint als in der westlichen Medizin.
- Lungen-Meridian
- Dickdarm-Meridian
- Magen-Meridian
- Milz-Meridian
- Herz-Meridian
- Dünndarm-Meridian
- Blasen-Meridian
- Nieren-Meridian
- Perikard-Meridian
- 3-Facher-Erwärmer
- Gallenblasen-Meridian
- Leber-Meridian
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