Die Ohrmuschel hat in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine besondere Bedeutung: Nach Auffassung der TCM spiegelt sich im Ohr der ganze Mensch – Körper, Geist und Seele.
Ein Impuls für den ganzen Körper
Im Ohr liegen rund 200 Akupunkturpunkte. Jeder ist einem bestimmten Organ, Krankheitsbild oder Lebensthema zugeordnet. Deshalb lässt sich über die Ohrakupunktur auf den gesamten Körper und alle Organe einwirken.
So läuft die Ohrakupunktur ab
Pflaster mit Vaccaria-Samen
Auf die ausgewählten Punkte in der Ohrmuschel kleben wir kleine Pflaster. Sie enthalten Samen der Vaccaria-Pflanze, deren Wirkstoffe über die Haut aufgenommen werden.
Meridiane aktivieren
Die Pflaster sollen die Meridiane aktivieren, Blockaden lösen und die Energie im entsprechenden Organkreis wieder in Fluss bringen.
Selbst weiterbehandeln
Die Pflaster bleiben einige Tage im Ohr. Drücken Sie die Samen mehrmals täglich leicht. Je stärker die Störung im betreffenden Organ, desto empfindlicher können die Punkte sein.
Eine junge Disziplin der TCM
Die Ohrakupunktur entstand in den 1950er-Jahren in Frankreich. Heute ist sie aus dem Alltag unserer Therapeutinnen und Therapeuten nicht mehr wegzudenken – denn sie hilft, dass die Wirkung der Behandlung in der Praxis besser und länger anhält.
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