Schröpfen

Gegen Hitze und Feuchtigkeit im Körper

Schröpfen bei TongTu: Therapeutin setzt Schröpfgläser auf den Rücken eines Patienten

Schröpfen ist eine bewährte Behandlungssäule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Nach Auffassung der TCM hilft es, Körper und Geist zu entschlacken – ein wichtiger Beitrag, um gesund zu werden und gesund zu bleiben.


Feuchtigkeit, Hitze und Schadstoffe ausleiten

In der TCM gelten Feuchtigkeit, Hitze und Schadstoffe im Körper als Ursache vieler Beschwerden. Dazu zählen etwa Rheuma, Gelenkschmerzen, Migräne, Allergien und Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne. Auch bei akuten Beschwerden wie Grippe, Erkältung oder Fieber hat sich das Schröpfen bewährt.


So wirkt Schröpfen

1

Schröpfkugeln aufsetzen

Die Therapeutin oder der Therapeut setzt die Schröpfkugeln auf individuell ausgewählte Akupunktur- oder Meridianpunkte.

2

Reiz auf das Gewebe

Der Unterdruck reizt die Haut und das Unterhautgewebe. Blut- und Lymphfluss werden angeregt, blockierte Energie kann wieder fliessen.

3

Wirkung nach innen

Über die Meridiane lassen sich nach TCM auch innere Organe wie Leber, Niere, Milz oder Darm erreichen. So soll der Körper in seine Balance zurückfinden und seine Selbstheilungskräfte aktivieren.


Bei Verspannungen und Sportverletzungen

Schröpfen hat sich bei Sportverletzungen und Verspannungen jeder Art bewährt. Es löst Verhärtungen im Unterhaut- und Muskelgewebe und erreicht Regionen, die mit Massagegriffen nicht zugänglich sind. Oft zeigen sich schon nach wenigen Behandlungen gute Ergebnisse – auch bei langwierigen Verletzungen oder chronischen Schmerzen.


Auch schulmedizinisch erklärbar

Dass Schröpfen Schmerzen lindern kann, lässt sich auch aus Sicht der Schulmedizin erklären: Der Körper schüttet vermehrt Endorphine aus und baut Prostaglandine ab – Hormone, die an Schmerzen und Entzündungen beteiligt sind.

Patientengeschichte

Meine Therapie sollte nicht nur aus Massagen bestehen. Auch Akupunktur, Elektroakupunktur, Tuina-Massagen und Schröpfen waren vorgesehen. […] Ich konnte mich plötzlich wieder bücken, ohne dass mich der altbekannte Schmerz durchfuhr.

Aus «Ohne chronische Nackenschmerzen zurück zum Sport»

Ganze Geschichte lesen →


Teil eines ganzheitlichen Konzepts

Wie viele Sitzungen nötig sind, lässt sich nicht pauschal sagen – oft reichen wenige Behandlungen. Meist ist Schröpfen Teil eines kombinierten Behandlungskonzepts, das wir individuell für Sie zusammenstellen.


Ein Blick in die Geschichte des Schröpfens

Schröpfen war schon im Altertum bekannt. Man ging davon aus, dass Krankheiten durch ein Ungleichgewicht der Körpersäfte entstehen. Die Chinesische Medizin sprach von einer Stagnation von Blut und Qi, der Lebensenergie.

Früher wurden Verhärtungen und Abszesse mit spitzen Steinen, später mit Messern eingeschnitten, und Tierhörner zogen die Flüssigkeit heraus. Bereits im 3. Jahrtausend vor Christus gab es Urformen der heutigen Schröpfkugel.

Die Grundidee ist bis heute dieselbe geblieben: Feuchtigkeit und Hitze sollen aus dem Körper geleitet werden, damit er wieder in eine gesunde Balance findet.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – telefonisch oder online.

Wir nehmen uns Zeit für das erste Gespräch und sagen Ihnen offen, ob wir Ihnen weiterhelfen können.

Praxis wählen

Blogbeiträge

Wechseljahre beim Mann

Andropause – wenn Männer in den Wandel kommen Wechseljahre sind kein reines Frauenthema. Auch Männer erleben ab Mitte 40 hormonelle Veränderungen: Der Testosteronspiegel sinkt langsam,...

Weiterlesen

Darmgesundheit

Wenn die Mitte ins Wanken gerät – und wie wir sie stärken können Unser Bauch ist weit mehr als nur die „Verdauungszentrale“. Er ist die...

Weiterlesen

November-Melancholie

TCM – damit aus dem Blues keine Depression wird Der November hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite bringt er Ruhe, eine fast meditative Stille...

Weiterlesen
Weitere Blogbeiträge lesen